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Ruhrgebiet - Mecklenburg-Vorpommern - Ruhrgebiet
Ein Reisebericht für Reisemobiltouristen
von Beate und Bernd Loewe
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Ein Traum von Küste |
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Traumstrände |
Wer weitläufige flache Sandstrände entlang der Ostseeküste vermutet, der ist in Mecklenburg-Vorpommern richtig aufgehoben. Leuchttürme weisen seit langer Zeit den Seefahrern den sicheren Weg an Land. Sanfte Hügel, Wälder und herrlichen feinkörnigen weißen Sandstrand sind zu entdecken. Es gibt FKK-Badestrände und natürlich auch Hundestrände. Manchmal sehen wir schroffe Steilküsten und Küstenwälder, entdecken aber auch beschauliche Ruhe im Hinterland. |
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Entlang der Küste sind nach der Wende die schönsten Seebäder Deutschlands entstanden.
Meer und Wellen Besonderer Wert wurde auf die Sanierung und Restaurierung der alten Pensionen, die in der typischen Bäderarchitektur um die Jahrhundertwende entstanden sind, gelegt. Die Ostsee ladet durchaus zum Baden ein. |
Alter und neuer Leuchtturm Kap Arkona |
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Camping in MVP Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seinen 170 Campingplätzen viele Möglichkeiten. Von gemütlichen Familienplätzen an den Seen bis zu großen durchorganisierten Campingplätzen direkt an der Ostsee. Wie sieht es mit den Reisemobilstellplätzen aus? Der Reihe nach. Unsere Tour im Juni 2003 stand unter einem guten Stern. Das Wetter war fast "südlich" warm. Von den Unwettern im übrigen Deutschland sind wir verschont worden, geregnet hat es nur einige Stunden in der Nacht. Die |
Seebrücke von Zingst |
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Mücken hatten das Wetter allerdings auch schon für sich entdeckt. |
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Anreise Unser Robel Mobil Megaron führte uns am ersten Tag von Hattingen über die Autobahn 2 vom Ruhrgebiet Richtung Hannover. Dann hatten wir von dem dichten Verkehr auf der Autobahn trotz Fahrerwechsel die Nase voll und sind über Celle, Uelzen über gut ausgebaute und landschaftlich schöne Landstraßen (B 191) Richtung Müritz gefahren. Übernachtet haben wir nach ca. 430 km Fahrt (ab Hannover ca. 145 km) in West-Mecklenburg, in Dömitz. Der gebührenfreie Stellplatz existiert nicht mehr, an der Festung ist das Parken für Reisemobile nur noch tagsüber gestattet. Der Stellplatz auf dem Parkplatz am Sportboothafen hat 2001 mal 1,50 DM gekostet, jetzt werden 6,50 Euro verlangt. Der Wiesenplatz hat uns aber eine ruhige Nacht beschert. Der Ort selbst ist jedoch nur wenig attraktiv. Am folgenden Morgen sind wir die restlichen 100 km über landschaftlich schöne Straßen nach Waren an der Müritz gefahren. |
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Die Müritz Deutschlands größter Binnensee, die Müritz, bildet mit einer Wasserfläche von 117 kmē das Herzstück der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Müritz-Nationalpark schließt sich am Ostufer an, mit 350 kmē eines der größten Naturparadiese in Europa. Auf dem Stellplatz in Waren war der "Bär los". Gut, dass unsere Reisemobilfreunde Brigitte und Werner mit ihren Robel Mobil Megaron uns einen Platz reserviert hatten. Der Stellplatz hinter dem Blumenhaus Steindorf-Sabath liegt einiger-maßen ruhig. Die Gebühr ist von 12 DM auf |
Idyllische Müritz |
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moderate 7 Euro gestiegen. In einigen Minuten ist man zu Fuß in der schönen Altstadt und am See. |
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Blick vom Wasser auf Waren / Müritz |
Radweg an der Müritz |
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Die Innenstadt von Waren zeigt sich als bestens renoviert. Insbesondere der Hafen mit attraktiver breiter Promenade und schön renovierten Häusern ist ein Schmuckstück. Eine Radtour nach Röbel war für uns Robelfahrer eine Pflichtübung. Die Rückfahrt haben wir mit der weißen Flotte per Schiff angetreten. Für 2 Personen, 2 Fahrräder und unseren kleinen Hund haben wir stolze 22,50 Euro gezahlt. Als Ausgleich hat die Fahrt doppelt |
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Blick vom Schiff auf Waren |
so lange gedauert wir fahrplanmäßig, statt 1,5 Stunden ca. 3 Stunden. Der Kapitän vermeldete einen neuen Rekord: 173 Fahrräder waren an Bord! Die Mannschaft musste an den Anlegestellen ordentlich zugreifen. Die Müritz ist großartig, es gibt auch kleine beschauliche Campingplätze, wie z.B. auf einem Reiterhof in Sietow-Dorf, oder weitere Stellplätze. Interessant ist der Stellplatz im Jachthafen von Röbel mit Seeblick. Nach zwei schönen Tagen starteten wir zur Insel Usedom, nach Ahlbeck, direkt an der polnischen Grenze. |
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Die schöne Insel Usedom Der Stellplatz in Ahlbeck kostet mit Strom 12,50 Euro und liegt auf einem Wiesenparkplatz direkt an den Bahngleisen in der Nähe des Bahnhofs. Der erste Nahverkehrszug fuhr morgens um 5 Uhr, der letzte gegen 22 Uhr! Der etwas hemdsärmelige Besitzer hat uns freundlich begrüßt und platzsparend eingewiesen. Eine schlichte Ver- und Entsorgungsmöglichkeit ist vorhanden. In der Nähe befinden sich weitere private Stellplätze. |
Strandkörbe überall |
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Seebrücke von Ahlbeck |
Die Uferpromenade in Ahlbeck mit der Seebrücke hat uns sehr gut gefallen. Viele prachtvoll renovierte Häuser aus der Jahrhundertwende. Hier haben wir den ersten schönen weitläufigen weißen Strand gesehen. Nach einer Nacht und einer Radtour nach Polen sind wir nach Ückeritz weiter gefahren. |
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Naturcampingplatz in Ückeritz Zwischen Ostsee und Achterwasser liegt das waldreiche Seebad Ückeritz. Der dortige Naturcampingplatz "Am Strand" liegt ebenfalls weitgehend im Wald. Parallel zum 7 km langen feinsandigen Ostseestrand erstreckt sich der Platz über 4,5 km! Zu Zeiten der DDR sollen das sogar 7 km gewesen sein. Die Hauptsaison begann bereits am 1. Juni. Unsere beiden Robel Mobile haben wir auf einem unparzellierten Platz stellen können. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Die Gebühren für 2 Personen mit Kurtaxe, ohne Strom beliefen sich auf moderate 16,10 Euro. |
Strandleben |
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Entspannung auf einer Promenade |
Hier haben wir einige ruhige Tage mit Strandwanderungen, Radtouren und bei Ostseebrathering "satt" für 6,70 Euro pro Person verbracht. Der Rekord in dem netten Strandlokal mit Ostseeblick in der Nähe des Campingplatzes soll bei unglaublichen 23 Heringen liegen, wir haben nur maximal 3 bis 5 geschafft!! Aber auch der Hornfisch ist nicht zu verachten. Die vielen Gräten sind beim Essen zwar etwas lästig, aber die Natur war gnädig, die Gräten sind grün (tatsächlich!) und daher gut zu sehen. Usedom hat uns ausgezeichnet gefallen. Tolle Strände, schönes Hinterland, sehr schöne Uferpromenaden in den Orten mit den für die Ostseeküsten berühmten Seebrücken. |
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Abschied Nach dieser Zeit mussten wir unsere Reisemobilfreunde Brigitte und Werner verabschieden, die bereits nach der "Eroberung" von Berlin länger auf Tour waren. |
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Auf nach Rügen Wir sind nach Rügen gefahren, über Pfingsten wollten wir ruhige Tage verleben und haben uns den "Caravanplatz" Seehof ausgesucht. Wir standen dort genau gegenüber der Insel Hiddensee ländlich-friedlich direkt am Grünstrand auf einem Bauernhof. Die Anfahrt ist etwas schwierig zu finden und führt einige Kilometer einspurig über eine Betonpiste. |
Stellplatz Seehof |
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Die Kosten sind für 2 Personen, einen Hund, von 20 DM auf 14,50 Euro ohne Strom gestiegen. Allerdings sind Duschen und Toiletten vorhanden, das Ver- und Entsorgen ist gut organisiert. Auf dem Gelände steht eine Mobilfunkantenne. Wer da empfindlich ist, sollte den Platz meiden. Ansonsten ist das seichte Wasser auch für Surfer ein gutes Revier. Die Versorgung mit dem Nötigsten an einem Kiosk und ein Brötchendienst ist auch sichergestellt. Der nächste Ort Schaprode ist 5 km entfernt. Der dortige Campingplatz liegt am Ortsrand, auch direkt am Wasser und ist nur unwesentlich teurer. |
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Stellplatz Lohme-Hagen Am Pfingstsonntag sind wir bei 25 Grad im Schatten über Bergen zum Parkplatz mit Stellplatz nach Lohme-Hagen weiter gefahren. Am Rande des kleinen Dorfs mit Gaststätten auf der Halbinsel Jasmund befindet sich der ruhige von den PKW und Reisebussen deutlich getrennte Stellplatz in der Nähe der Stubbenkammer. Hier ist der Preis fair geblieben, statt ursprünglich 10 DM haben wir jetzt 5,20 Euro bezahlt. Ver- und Entsorgen (z.T. gegen Gebühr) ist möglich. |
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Die Kreidefelsen Ein angenehmer Waldweg führt nach knapp 5 km zum berühmten Königsstuhl. Es kann aber auch ein Pendelbus genutzt werden. Die Felsenküste des Nationalparks Jasmund gehört zu den eindruckvollsten Naturlandschaften im Norden Deutschlands. |
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Blick vom Königsstuhl / Rügen |
Naturpark Nähe Königstuhl |
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Gut 100 Meter hoch sind die weißen Kreidefelsen, die fast senkrecht zum Meer abfallen. In einer Höhe von 117 Metern haben wir diesen herrlichen Küstenabschnitt auf die "Große Stubbenkammer" bewundert. Ganz in der Nähe ist ein Abstieg zum Kieselstrand möglich. Über 453 Stufen und Absätze sind auf einer in den Steilhang gebauten Holztreppe zu bewältigen.
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Die Warnung hat nicht abgeschreckt |
Kieselstrand unterhalb des Königstuhls |
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Runter war ja kein Problem ... Am nächsten Tag sind wir mit leichten Muskelkater von Lohme-Hagen ca. 12 km nach Saßnitz gewandert. Das war einer der schönsten Wanderwege, die wir jemals gelaufen sind. Durch urwüchsigen Wald mit immer wieder mal tollen Panoramablicken auf die faszinierende Steilküste mit den Kreidefelsen. Allerdings sehr anspruchsvoll, da ständig bergauf und bergab, zwischendurch auch einige Treppen. In Saßnitz haben wir uns im empfehlenswerten "Seeräuber" gestärkt und sind mit dem Bus preiswert für 1,10 Euro pro Person zum Königsstuhl zurückgefahren.
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Anspruchsvoller Wanderweg |
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Kap Arkona und Vitt Nach zwei Übernachtungen sind wir nach Putgarten auf der Halbinsel Wittow im Norden von Rügen gestartet. Der gebührenpflichtige Stellplatz ist nicht sehr attraktiv. Eng aufgereiht stehen hier die Reisemobile. Hier hat der Teuro nicht zugeschlagen, von 15 DM auf jetzt 5 Euro für 24 Stunden. Allerdings haben wir keine Ent- oder Versorgungsmöglichkeiten mehr gesehen. Wir haben das berühmte Kap Arkona samt Leuchtturm und Museum erradelt. An dem schönen Sandstrand der Steilküste haben wir einen ruhigen Parkplatz außerhalb entdeckt. Einige Reisemobile standen dort auch über Nacht. Vitt, ein Fischerdorf Der angeblich malerischste Ort auf Rügen soll das "Bilderbuchdorf" Vitt sein. Bereits zu DDR-Zeiten mit seinen 13 Häusern ein exklusiver Urlaubsort, heute steht der Ort im Mittelpunkt des Tourismus in Rügen. |
Blick von Vitt zum Kap Arkona
Strand in der Nähe des Kap Arkona |
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Fischerhaus in Vitt |
Im Hafen von Vitt |
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Vitt war ganz nett, am Hafen eine kleine Fischräucherei, die gut besucht war. Der Heilbutt war lecker und kostete pro 100 Gramm 1,50 Euro. Insgesamt war unser Eindruck über Rügen allerdings etwas gemischt, Usedom hat uns besser gefallen. Am nächsten Tag haben wir Rügen verlassen und uns zur Halbinsel Darß-Zingst auf den Weg gemacht. Unterwegs wurde ein Einkaufszentrum angefahren und das nötigste eingekauft. Günstig getankt haben wir dort auch. Die positive Überraschung, das ruhige Fahren auf den Landstrassen mit den zum Teil berühmten Baumalleen (Vorsicht, der Alkoven ist in Gefahr!) hat den Verbrauch unseres MB 416 CDI auf 11,4 Liter pro 100 km gedrückt. |
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Halbinseln Fischland-Darß-Zingst Mit dem schönsten Strand Deutschlands und einem urwüchsigen Wald wirbt das Ostseebad Perow um seine Gäste. Wir wollten den Stellplatz an dem Strandzugang Fuchsberg 22 aufsuchen. Auf der Wiese fast direkt an der Straße wurden 15 Euro für 24 Stunden verlangt. Das waren mal 10 DM! Das hat uns auf den gut besuchten Campingplatz "Am Freesenbruch" geführt. Wir haben dort 20 Euro mit Kurtaxe, ohne Strom gezahlt. Das Restaurant auf dem Platz war durchaus akzeptabel. Allerdings ging uns der klassische Campingbetrieb ein wenig auf die Nerven. |
Schöner Strand Halbinsel Darß-Zingst |
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Stellplatz in Zingst |
Hinweis hier, dort das nicht und Mittagsruhe mit geschlossener Schranke, am Abend ebenfalls geschlossen. Fast ausgebucht, mit abendlichen qualmenden Grills und bierseligen Urlaubern. Das hat uns bereits am nächsten Tag veranlasst, die "Gefangenschaft" zu verlassen. Wir haben auf einer Radtour beim kräftigen Wind am Ortsrand von Zingst einen ruhigen Stellplatz auf einer Wiese entdeckt. Auch hier wurden 15 Euro verlangt, immerhin aber standen aber Toiletten und Duschen zur Verfügung. Grau- und Frischwasserversorgung war möglich. |
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Sogar der berüchtigte Brötchenservice der Stellplätze war vorhanden. Warum müssen die mobilen Bäcker eigentlich auf fast jeden Stellplatz gegen 8 Uhr am Morgen die noch schlafenden Gäste wach hupen? Oder schlafen nur wir noch um diese Zeit? Der Stellplatz war für eine Nacht in Ordnung, wir fühlten uns wieder "frei"!
Binnenhafen von Zingst |
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Fußgängerzone Zingst |
Der Bürgermeister von Zingst wirbt für die Campingplätze seiner Gemeinde, ein neuer Platz ist jetzt eröffnet worden und der Stellplatz kostet eben 15 Euro als "Schnupperangebot", damit die Reisemobiltouristen auf die Campingplätze kommen. Hier hat man uns Reisemobiltouristen noch nicht ganz verstanden. Viele von uns wollen sich nicht auf einem Campingplatz einsperren lassen! Aber vielleicht geht die teure Rechnung ja auf, denn die Halbinselkette Fischland-Darß ist eine sehr attraktive Urlaubsregion. |
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Wer nicht am Strand faulenzen möchte, der kann sich auf über 50 km Radwegen fit halten oder auch wandern. Über den schnurgeraden Deich von Zingst sausen die Räder nur so dahin. Achtung, die Fußgänger sind hier auch präsent. Insgesamt hat MecPom ein Radwegenetz von 2000 km Länge. Der sehr schöne Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zwischen den Halbinseln lässt sich am besten per Schiff entdecken. Zingst selbst ist auch sehenswert, zum Beispiel die alten Kapitänshäuser und die nette Fußgängerzone mit vielen Lokalen, Cafes, Eisdielen und kleine Geschäften. Auch hier eine |
Hungrige Möwen |
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Seebrücke, die zum flanieren verführt. Hier konnten wir beobachten, wie sich Möwen im Flug füttern lassen. |
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Lüneburger Heide Am Freitag, den 13. Juni starteten wir Richtung Heimat. In der Lüneburger Heide wollten wir eine Zwischenstadion einlegen. Erster Stellplatz Adendorf: Kostenlos am Sport- und Freizeitzentrum weit ab "vom Schuss" auf PKW-Parkplätzen ausgewiesen. Ab nach Lüneburg: Den Großparkplatz "Sülzwiesen" für PKW, Busse und Reisemobile haben wir als Zumutung empfunden. Weiter in das Dorf Salzhausen: Der 24-Stundenplatz für 3 Mobile befindet sich direkt am Freibad, aber auch neben den Flaschenentsorgungscontainern. Wir haben verzichtet. Auf in das Nahe Ammelinghausen. Dort in ruhiger Lage am Lopausee hat der freundliche und gesprächige Gemeindemitarbeiter 4 Euro kassiert. Wir waren endlich zufrieden und haben über Freitag, den 13. sinniert. |
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Steinhuder Meer Am Samstag wollten wir noch immer nicht nach Hause und sind nur 130 km weiter nach Steinhude gefahren. Dort haben wir noch einen ruhigen Tag verbracht und den Urlaub in einer guten Pizzeria abgeschlossen. Der Stellplatz war gut besucht und kostete moderate 6 Euro einschließlich Ver- und Entsorgung. Wenig erfreulich war, dass nachts gegen 2 Uhr jemand mehrfach kräftig an der Aufbau- und Beifahrertür gerüttelt hat. War das Einbruchs-versuch? Unser kleiner Foxterrier war aber wachsam und den Störenfried mit grimmigen Kläffen verjagt. Oder |
Steinhuder Meer |
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hatte der Hund nur Angst? Das ist uns bisher noch nie passiert, und das auf einen Reisemobil-stellplatz mit rund 50 Mobilen! |
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Zu Hause! Am Sonntagnachmittag waren wir nach 1733 km wieder zu Hause. Unser Fazit: Das war eine schöne Tour. In dieser Art eben nur mit einem Reisemobil möglich. Die deutsche Ostseeküste sieht uns wieder, es gibt dort noch viel zu entdecken. |
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Bericht und Fotos: Beate und Bernd Loewe
Internet-Bearbeitung: WoMoWeb