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Birgit u. Detlev Bludau, Herne

Stahlventile bringen Sicherheit

An Wohnmobilfahrer mit 16“ Felgen und langen Kunststoffventilen!

Herne

Wir fahren einen Fiat Ducato 14 Bj. 1993 als Wohnmobil, unsere Bereifung ist von Michelin 195/75 R 16 C 107 R TL Agilis 81.

Da uns 3 Ventile im Stand abgerissen sind und 2 Reifentotalschäden auf der Autobahn durch abgerissene Ventile entstanden sind, möchten wir andere Wohnmobilfahrer davor warnen. Der letzte Schaden ereilte uns nach einer Laufleistung von Reifen und Ventil nach 8000 Kilometern, Zeitraum 1,5 Jahre.(sehr ungewöhnlich bei dieser Laufleistung und dem Alter). Die Ventile wurden bei jedem Reifenwechsel ausgetauscht.

Geplatzter Reifen


Vor weiteren Schäden und einem Unfall bewahrte uns nur die zusätzliche Luftfederung von Goldschmitt, denn diese hielt unser Wohnmobil in der Spur und verhinderte ein Schlingern, so das wir nicht auf der Bundesstraße in einer lang gezogenen Kurve mit 80 Stundenkilometern auf die Gegenfahrbahn gerieten. Des weiteren sollte man nur noch Stahlventile benutzen, denn diese können nicht einreißen.(5 Euro mehr für ein Stahlventil sollte einem das Leben schon Wert sein)

Ich frage mich nun, warum werden wir von den Werkstätten und Reifenfirmen erst informiert, wenn wir 5 Schäden hatten, das so etwas durch zu hohen Reifendruck und Kunststoffventile entstehen kann. Denn die 5 Euro für ein Stahlventil hätte wir sehr gerne ausgegeben, denn so kostete uns das Ganze ca. 450,- Euro.( 2 Felgen, 2 Reifen, 5 Ventile)

Ein kleines Beispiel:
Reifendruck vor Beladung 4,3 – 4,8 bar bei 20 Grad,
Reifendruck nach Beladung 5,0 – 5,5 bar bei 20 Grad
wie hoch ist dann erst der Druck beim Fahren durch die Wärmeentwicklung und dann noch in südlichen Ländern im Sommer wenn die Fahrbahndecke 50-70 Grad hat, die Sonne auf die Räder knallt und die Reifen durch Bodenwellen und Schlaglöcher noch höher belastet werden?

Ein Auszug aus dem Text von Michelin im Internet:

"Ein funktionstüchtiges Ventil garantiert die Dichtheit des Reifens. Fährt ein Automobil z.B. mit 100 km/h, so zieht am nur wenige Gramm schweren Ventil eine Kraft von 1,7 kg - mehr als eine große Flasche Wasser. Setzen Sie Ihre eigene Sicherheit oder die Lebensdauer Ihrer Reifen nicht aufs Spiel, nur um den Preis neuer Ventile einzusparen."

Wenn schon 1,7 Kilo gefährlich für ein Gummiventil sind, warum nicht gleich Stahlventile?

Uns wurde dann mitgeteilt, das ab 5 Bar Stahlventile vorgeschrieben sind, warum werden diese dann nicht verbaut, weil der Normaldruck unter 5 Bar liegt? Dies ist doch eine Milchmädchen Rechnung, denn diese geht bei Wohnmobilfahrern nie und nimmer auf. Die meisten Fahrer prüfen ihren Reifendruck im beladenen Zustand nur sehr selten, und ich möchte den Wohnmobilfahrer sehen, der seinen Reifendruck während der Fahrt prüft!

Wenn zu wenig Druck im Reifen ist, ist die Sicherheit genau so gefährdet wie mit zu viel Druck und Kunststoffventilen, also gleich Stahlventile verbauen, dann kann so etwas wie oben beschrieben erst gar nicht geschehen.

Mit freundlichen Grüßen.
Birgit u. Detlev Bludau, Herne
http://www.wlanbludau.de

 

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